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Der Stille Dirigent – 19. und 21. Oktober 2020 – Rodeo Festival – München

 

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Der Stille Dirigent

Süddeutsche Zeitung
„“Der stille Dirigent“ funkelt dann auch in alle Richtungen; in zwei Stunden kriegt man auf brillante Art 1000 Informationen untergejubelt. Doch schließlich ist das ein Musiktheaterabend, eine ungeheuer unterhaltsame Performance, ..“
Von Egbert Tholl

Premiere 29. Januar 2020, 19.30u, Kösk, Schrenkstraße 8, München

weitere Terminen: 30., 31., Januar und 1., 2., Februar 2020, 19.30u Kösk, München.

Fotos: András Mezei Walke

Der Stille Dirigent

Musiktheater

Oktober 1956. Während im Nahen Osten die Suezkrise tobt, fordert ganz Ungarn Meinungs- und Pressefreiheit, Unabhängigkeit von der Sowjetunion und freie Wahlen. Von sowjetischer Seite wird der ungarische Volksaufstand blutig niedergeschlagen. Das Interesse von Politik und Medien aber gilt der Suezkrise.

Die Philharmonia Hungarica, bestehend aus Geflüchteten des Ungarnaufstandes, führt 1957 in München das Konzert für Orchester von Béla Bartók auf. Doch der Dirigent lässt auf sich warten. Verunsichert von der plötzlichen Orientierungslosigkeit beginnt eine Auseinandersetzung mit der veränderten Lebenswelt der Musikerinnen und Musiker. Wer bestimmt die politische Agenda? Wie zeigt sich Solidarität in Zeiten der Not? Wann wird Musik propagandistisch (aus-)genutzt?

Die Spieler*innen der Philharmonia Hungarica begeben sich episodenhaft auf die Suche nach Hoffnung auf Solidarität, Gerechtigkeit und Demokratie.

Bartóks Konzert für Orchester bildet die strukturelle Folie für eine theatrale Befragung von (Ab-)Lenkung der Medien, politischer Themensetzung und Rhetorik im Ungarn von 1956 bis heute. 

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Uraufführung: Mittwoch 29. Januar 2020, 19.30Uhr.
Ort: Schrenkstraße 8, München
Kartenreservierung: derstilledirigent@gmail.com

Text, Regie: Caitlin van der Maas, Dramaturgie: Teresa Martin,
Komposition, Musik: Friso van Wijck, Schauspiel: Miriam Haltmeier, Sofieke de Kater,
Bühne: Nanako Oizumi, Kostüm: Henriette Müller, Video: Danilo Bastione,
Licht: Max Kraußmüller, Produktion: Isabella Wehdanner,
Produktionsassistenz: Ariadne Jakoby.
Mit Dank an: Christa Hohmann, Alex Ketterer.

Mitten in der Nacht,
unter dem Mond, in unserem hellen Zimmer,
in diesem dunklen Haus,
irgendwo in der Welt

Musikalisches Jugendtheater über das Thema Ehe und was Ehe in dieser Zeit noch oder wieder bedeutet. Anhand von Ingmar Bergmans Szenen einer Ehe und interviews mit 15-Jährige entwicklen wir Szenen mit zwei Paaren.

Premiere Mittwoch 26. Juni  2019 um 19.00
Ort: HochX, Entenbachstraße 37, Au

weitere Vorstellung am Freitag 28., Samstag 29. und Sonntag 30. Juni 2019 um 19u im HochX

Foto: András Mezei Walke

 

Foto: András Mezei Walke

Caitlin van der Maas wurde in Amersfoort in den Niederlanden geboren und studierte Regie an der Hochschule für Theater in Amsterdam. Danach arbeitete sie als Regieassistentin an den Münchner Kammerspielen bei Johan Simons. Seit 2015 ist sie freie Regisseurin und Inszenierte unter anderem „Face Me“, eine Solo-Produktion mit Sandra Hüller in einem unterirdischen Schwimmbad und „Korridor“, über Wahrnehmungsveränderungen bei psychisch Kranken in der LMU Klinik in München. 2015 war sie Stipendiatin an der Akademie der Künste Berlin. 2016 gewann sie mit „Short-lived“, einem Oper Einakter über Alzheimer ein Preis beim Giesinger Kulturpreis. Ihre letzte Arbeiten 2017 waren die Oper „Cendrillon“ an der Dutch National Oper Academy, Amsterdam und Den Haag und „Die goldene Lüge“ in München. Das Libretto „Arianna, Ariadne, Ariane“ gewann im Mai 2018 der 1. Preis als teil der Wettbewerb an der Neuköllner Oper in der Elisabethkirche Berlin.

CV_Caitlin van der Maas_2020

 

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